Warum eigentlich Nichtraucher?
Jeder von uns weiß,
dass der Zigarettenrauch mehrere tausend chemische
Bestandteile beinhaltet, von denen zahlreiche Schadstoffe als potenziell
krebserregend gelten. Aber in der Praxis fast noch wichtiger als die
krebserregende Wirkung von Nikotin ist die durchblutungsstörende Wirkung
auf alle Arterien im Körper. So ist bekanntlich der Nikotinkonsum der
wichtigste Risikofaktor für Herzkranzgefäßverengungen, die zum Herzinfarkt
führen. Aber auch alle anderen Arterien können betroffen sein: die Hirngefäße
zum Schlaganfall, die Augengefäße zur Erblindung, die Beingefäße zur
Fußamputation, die Penisgefäße zur Impotenz usw. Natürlich hat der/die Raucher/in
auch ohne diese schlimmen Erkrankungen grundsätzlich eine chronische
Raucherbronchitis, die ihn/sie anfälliger für Infekte aller Art macht,
insbesondere in den oberen Luftwegen. Zudem ist er/sie durch die chronische
Verschleimung der Atemwege in seiner/ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit
behindert. Ebenfalls allgemein bekannt ist die das Erbgut schädigende Wirkung
durch das Rauchen. Schließlich seien auch Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
oder zumindest eine chronische Gastritis durch Raucheinwirkung zu erwähnen.
Aber außer den gesundheitsschädigenden Risiken durch das Rauchen gibt es noch
eine große Zahl anderer Faktoren, die viele Mitmenschen am Rauchen auszusetzen
haben: die Tapete und die Gardinen in den Räumlichkeiten sind schnell vergilbt,
der Kuss eines/r Rauchers/in hat so seinen eigenen Geschmack und die Kleidung
riecht nach den Qualmwolken. Für viele unsere Mitbürger/innen stellen auch die
ständig weiter steigenden Tabakkosten eine wesentliche Motivation zur Entwöhnung
dar.
- Fortsetzung -
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